Neue Netflix-Filme zur Weihnachtszeit: The Christmas Chronicles, Holiday Calendar und Angela’s Christmas

Netflix-Filme zur Weihnachtszeit

Na, wer von euch ist bereits in Weihnachtslaune? Plätzchen backen, die Kerzen am Adventskranz anzünden, die Wohnung dekorieren und es sich wohlig-gemütlich machen… wer noch nicht dabei ist, der kann sich mit dem einen oder anderen Weihnachtsfilm so langsam in Stimmung bringen.

Da gibt es natürlich alte Klassiker; von wirklich klassisch verfilmten Themen über Familienfilme bis hin zu richtigen Weihnachtsschmonzetten. Für viele Menschen gehört vielleicht „Tatsächlich… Liebe“ zum Weihnachtsprogramm, oder der Familienfilmklassiker „Kevin allein zu Haus“. Auch Weihnachtsmuffel haben mit der Realverfilmung und der neuen Animationsverfilmung von „Der Grinch“ etwas zu sehen. Worauf ich mich dieses Jahr noch freue, ist mal wieder eine der vielen Verfilmungen von „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens. Die ist irgendwie jedes Jahr bei mir dabei, egal, ob ich in Weihnachtsstimmung bin oder nicht.

Natürlich war damit zu rechnen, dass der große Video-on-Demand-Anbieter Netflix ein paar Weihnachtsfilme spätestens ab Ende November auf die Menge loslässt. Darunter ist zum Beispiel die aus „High School Musical“ bekannte Vanessa Hudgens im Film „Prinzessinentausch“ zu sehen. Das Romantikerherz wird mit „Holiday Calendar“ angesprochen und auch Familien kommen auf ihre Kosten mit „The Christmas Chronicles“.

Ich habe bisher drei der neuen Netflix-Filme gesehen und möchte euch hier kurz meine Eindrücke wiedergeben!

The Christmas Chronicles

Darum geht’s

Weihnachten war immer ein Fest, das die Familie Pierce zusammen feierte und liebte. Der Vater der zwei Kinder Kate und Teddy hielt immer alles mit seiner alten Videokamera fest. Nach einem tragischen Feuerunglück, in dem der Vater als Feuerwehrmann ums Leben kam, ist aber nichts mehr, wie es vorher war. Die Weihnachtsmagie scheint verloren gegangen zu sein und die Mutter versucht vergeblich, an alten Traditionen festzuhalten. Tochter Kate, die nun 10 Jahre alt ist, glaubt noch an den Weihnachtsmann. Doch der 15-jährige Teddy entflieht all dem Weihnachtskram am liebsten und glaubt eh nicht mehr an den Weihnachtsmann.

Als am Weihnachtsabend Mutter Claire kurzfristig arbeiten muss, geschieht das Unfassbare: Kate und Teddy entdecken, dass es den Weihnachtsmann doch gibt. Mit einer selbstgebauten Falle finden sie dies heraus und erleben den Weihnachtsabend ihres Lebens: Als blinde Passagiere sind sie in Santas Schlitten unterwegs, fliegen durch die Lüfte und helfen dem alten Mann schließlich bei einer wichtigen Mission…

Meine Meinung

Ich fand den Film wirklich wundervoll! Nicht nur, dass mit Kurt Russell eine Filmgröße für „Christmas Chronicles“ verpflichtet wurde, es sind vor allem die Kinder, die einen mit ihrer kindlichen Magie anstecken. Der Film lebt von familienfreundlichem Humor, von Geschwisterliebe und dem alten Thema der Familienzusammenführung. Der Film hat generell etwas Altmodisches, das ihn so liebevoll und zeitlos macht. Der Einsatz der alten Kamera des Vaters, das für Amerika so typische Schmücken und Backen am Weihnachtsabend, die Rentiere am großen Weihnachtsschlitten… und ein Santa Claus, der so gar nicht mit der Darstellung seiner Person in unserer Welt einverstanden ist! Auf jeden Fall ist es ein schöner Familienfilm, der länger in Erinnerung bleibt.

Holiday Calendar

Darum geht’s

Abby ist Fotografin. In einem kleinen Studio fotografiert sie andere Menschen; zur Weihnachtszeit macht sie Bilder von Kindern mit dem Weihnachtsmann. Ihr Traum ist es jedoch, ein eigenes Studio zu haben und wahrlich künstlerisch arbeiten zu können. Sonderlich glücklich ist sie also nicht, aber da Weihnachten vor der Tür steht, erlebt sie das eine oder andere Wunder. Zum Beispiel kommt ihr bester Freund Josh von seiner Weltreise nach Hause. Und von ihrem Großvater erhält sie einen alten Adventskalender, der ihrer Großmutter gehörte. Dieser Kalender ist jedoch nicht wie andere: Er öffnet sich von allein am richtigen Tag. Aus dem Kalender kommen Tag für Tag kleine Figuren, wie zum Beispiel ein Paar Schuhe, ein Weihnachtsbaum und mehr.

Was sie mit der Zeit feststellt, ist, dass der Kalender immer den jeweiligen Tag vorauszusagen scheint. Am Tag der Schuhfigur bekommt sie Schuhe geschenkt. Am Tag der Zuckerstangenfigur fällt eine übergroße Zuckerstangen-Dekofigur auf sie. Sie lernt einen netten Typen kennen, sehr gutaussehend und charmant, und zunächst scheint der Kalender eine positive Zukunft mit dem Mann vorauszusagen. Doch das Blatt wendet sich; Abby lernt, was wirklich wichtig ist und welche Personen in ihrem Leben wichtig sind. Dass Josh mehr ist als nur ein guter Freund…

Meine Meinung

Das Thema der unerkannten Liebe im Film ist wahrlich nichts Neues, jedoch ganz süß umgesetzt mit dem Kalender, der Abby das Schicksal zeigt und gleichzeitig eine tiefe Verbindung zu ihrer verstorbenen Großmutter darstellt. Wer es romantisch in der Vorweihnachtszeit mag, ist mit dem Film bestens beraten!

Angela’s Christmas

Darum geht’s

Eine alte Männerstimme beginnt zu erzählen und sofort hört man gebannt zu. Schnell stellt sich heraus, dass der Mann über seine Mutter erzählt – Angela – die in der erzählten Geschichte 5 Jahre alt ist: Es ist Weihnachten, die Familie macht sich bereit in die Kirche zu sehen. Dort in der Messe sitzend, sieht die kleine Angela das Jesuskind in der Krippe liegen, und ein Plan reift in ihr. Denn das Jesuskind kann keinesfalls so nackt in der Krippe liegen bleiben, so würde es nur die Nacht über frieren!

Also beschließt Angela, das Jesuskind zu „entführen“. Sie will es mit nach Hause in ihr Bett nehmen, nur für eine Nacht, damit es warm bleiben kann. Natürlich muss der Klau auffallen. Doch die ganze Familie ist für Angela da, alle zusammen bringen sie das Jesuskind zurück in die Kirche. Dort wird Angela mit ihrer Familie von Pfarrer erwischt, der erzürnt über das Geschehene ist. Vom anwesenden Polizisten verlangt er, Angela festzunehmen. Was dann aber geschieht, ist wahrlich zauberhaft!

Meine Meinung

Angela’s Christmas“ ist ein 30-minütiger Animationsfilm, der nicht nur für kleine Kinder geeignet ist. Auch Erwachsene haben ganz sicher ihren Spaß an dem schönen Zeichenstil, der kleinen Angela und ihren Fantasien. Bei mir sind außerdem am Ende die Augen nicht mehr trocken geblieben – wer wissen möchte, warum, sollte sich den Film wirklich ansehen 🙂 Für Kinder ist der Film super, da er mit seinen 30 Minuten kurz ist und die Konzentration so nicht zu lange abverlangt und für Erwachsene ist er toll, weil man sich eben doch von Zeit zu Zeit bewusst werden sollte, dass es für ein schönes Weihnachtsfest nicht viel braucht.

Ich hoffe, dass ich euch zu einem Filmabend mit den vorgestellten Filmen animieren konnte und wünsche euch eine wundervolle Vorweihnachtszeit!

Eure Jacqui

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About mademoisellepusteblume

Hi! Ich bin Jacqui und noch sehr neu in der Welt des Bloggings. Nachdem ich mir immer vorgestellt hatte, einen Blog über Dinge zu führen, die mich und möglicherweise auch Andere interessieren, setze ich dieses Vorhaben nun in die Tat um. Momentan bin ich noch Studentin der Film- und Medienwissenschaften. Ich liebe Bücher, Filme, Serien und Musik über alles. Auch Fotografieren, Sport machen, Sprachen und die Natur erkunden gehören zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Ich hoffe, die einen oder anderen Leser auf eine Reise durch meine Gedanken mitnehmen zu können!

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