Buchrezension: Roxane Bicker, Sarah Malhus (Hrsg.) – Kürbisgemetzel

Münchner Schreiberlinge - Kürbisgemetzel

Herausgeber: Roxane Bicker, Sarah Malhus
OT: Kürbisgemetzel
Erschienen: 2020 in München
Seiten: 176

Danke an Roxane Bicker für dieses Rezensionsexemplar!

Halloween ist schon seit einer Woche vorbei, doch das heißt noch lange nicht, dass die Zeit des Gruselns vorbei ist! Im Gegenteil… man kann nie genug „Kürbisgemetzel“ haben!

Die Münchner Schreiberlinge haben ihre zweite Anthologie herausgebracht. Unter dem Titel „Kürbisgemetzel“ dreht sich dieses Mal alles um Halloween, Samhain und Allerheiligen. Was die Geschichten gemeinsam haben? Den sprechenden Kürbis, der mal freundlich, mal bedrohlich sein kann…

Worum geht’s?

Wie schon gesagt, handelt es sich bei diesem Buch um eine Kurzgeschichtensammlung. Viele verschiedene AutorInnen kommen zusammen, um eine spannende Kurgeschichte rund um die gruseligste Zeit des Jahres vorzustellen. In „Nach Hause“ von Dani Aquitaine tritt die Protagonistin Zoe an Allerheiligen in die Welt der Lebenden über, um nach ihrem Freund zu suchen. Doch dann erfährt sie, warum sie sterben musste… immer an Zoes Seite: Kürbis Rudi.

In der Geschichte von Tino Falke wurde der Protagonist von seiner Familie verlassen. Lustige Wackelaugen spielen hier eine große Rolle, doch plötzlich scheint ihn jeder leblose Gegenstand nur noch anzustarren…

In Roxane Bickers Geschichte „Jägerinnen“ treffen sich hingegen zwei ganz besondere Damen aus der Mythologie. Kürbisse helfen ihnen, die Geister der Toten zu beseitigen, die ansonsten Schlimmes anrichten würden.

Ob nun Geocaching bei Mae Ludwig, Auftragskillerin bei Denise Yoko Berndt oder Gemüse im Aufstand bei Peter Krall – es erwarten euch 15 fantasievolle Kurzgeschichten, die jedes Halloween-Liebhaberherz höherschlagen lassen!

Bestes Gruselfeeling

Richtig toll finde ich an dieser Anthologie, dass man direkt mehrere AutorInnen entdecken kann. Es gibt die/den eine/n oder andere/n, den/die ich auf jeden Fall noch mal nachschlagen und suchen werde!

Es erwarten dich so viele verschiedene Ansätze, wie man an die Halloweenzeit und alles darum herum herangehen kann und das gefiel mir beim Lesen ganz besonders. Während man bei der einen Geschichte lächelnd herausgeht, denkt man sich bei der nächsten „Ohje, ganz schön beklemmend“ und bei der nächsten fragt man sich wiederum, wie abgedreht eine Story eigentlich sein kann.

Ich habe natürlich auch meine Favoriten. Dazu gehören zum Beispiel Dani Aquitaine mit einer Wendung, die ich so nicht erwartet habe; Roxane Bicker, die mich mit zwei ganz besonderen Damen überrascht hat; Tino Falke, der in der Geschichte ein beklemmendes Gefühl bei mir hinterließ, aber dann einen so versöhnlichen Abschluss gestaltete; oder „Cucu“ von Marie Wilhelmsen, deren Geschichte mich einfach unglaublich berührt hat.

Auch, wenn Halloween schon vorbei ist, lohnt es sich, diese Geschichten zu lesen! Da sie jeweils für sich genommen sehr kurz sind, kann man sie gut auch mal „zwischendurch“ lesen. In jedem Fall ist den Müncher Schreiberlingen hier eine grandiose Auswahl an Geschichten gelungen, die sehr viel Spaß gemacht haben, sie zu lesen!

Was ist dein Lieblingsbuch zur Halloweenzeit?

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