Buchrezension: Kay Meyer – Die Fließende Königin

Autor: Kay Meyer
Titel: Die Fließende Königin
Erschienen: 2001 in Bindlach: Loewe Verlag GmbH
Seiten: 271

Bild vom Buch "Die Fließende Königin" von Kai Meyer

Einmal wieder Kind sein, mit fantastischen Charakteren durch die Lüfte fliegen und zur Heldin werden, die Venedig rettet… all das ist möglich mit dem ersten Teil von Kai Meyers Merle-Reihe: „Die Fließende Königin“.

Worum geht’s?

Merle und Junipa leben im seit mehr als dreißig Jahren belagerten Venedig. Venedig droht, vom wiedererweckten ägyptischen Pharao erobert zu werden. In dieser Zeit werden Merle und die blinde Junipa aus dem Waisenhaus ausgewählt, um als Lehrlinge beim Spiegelmacher Arcimboldo anzufangen.

Dieser ist kein gewöhnlicher Spiegelmacher. Er hat eine Magie inne, die er in seinen Spiegeln anwendet. Doch nicht nur Arcimboldos Welt ist magisch, sondern ganz Venedig. So bekommt Merle bei einem nächtlichen Streifzug mit dem Jungen Serafin mit, dass eine Verschwörung im Gange ist, welche die Fließende Königin vernichten soll… Während die Beiden bei ihrem Streifzug auffliegen und Serafin festgenommen wird, kann Merle fliehen und die Fließende Königin – durch das Trinken von Wasser in einem Krug – in sich aufnehmen.

Um der Königin und ganz Venedig zu helfen, muss Merle schließlich Abschied von Venedeig nehmen und auf einem Steinlöwen aus der Stadt fliehen…

Eine Geschichte über Freundschaft

Dieser erste Teil handelt vor allem darum, Freundschaften zu schließen. Merle lernt das Mädchen Junipa kennen und sofort verstehen die Mädchen sich blendend. Sie lernen, was es heißt, einander zu helfen und für die andere da zu sein. Gemeinsam lernen sie auch die Geheimnisse der Spiegel kennen und der Gestalten, die sich darin verbergen. Schließlich hat ja auch Merle einen Zauberspiegel von ihren Eltern bekommen, mit welchem Mysteriöses geschieht…

Aber nicht nur die Freundschaft zu Junipa prägt sie, sondern auch die zu Serafin. Er ist ein Weber-Lehrling. Die Lehrlinge des Webers und des Spiegelmachers sind eigentlich verfeindet und spielen gern einander Streiche. Trotz allem freunden sich der Junge und das Mädchen an und decken eine schreckliche Verschwörung auf. Dabei wachsen sie schnell zusammen – und merken, dass eine Freundschaft mehr ausmacht als die Feindseligkeiten zweier Ausbilder in Venedig.

Die Fließende Königin: Magie und kindergerechtes Schreiben

Schnell merkt man beim Lesen, dass es uns hier in eine ganz magische Welt verschlagen hat. In Venedig gibt es nicht nur eine Königin der Gewässer, sondern auch Meerjungfrauen, fliegende Steinlöwen und noch viel mehr.

Die Fließende Königin“ führt Leserinnen und Leser ganz behutsam an Merles Seite in diese Welt ein. Das 271 starke Buch ist somit auch ein perfekter Einstieg für junge Leserinnen und Leser. Kinder können zusammen mit Merle in diese magische Welt abtauchen. Dabei ist der erste Teil schon sehr aufregend und spannungsgeladen, doch es passiert auch nicht zu viel auf einmal. Kinder werden daher auch nicht überfordert sein beim Lesen.

Da hier die Geschichte eines mutigen Mädchens erzählt wird, das Freundschaften schließt, Vorurteile überwindet und ihre eigene Stimme findet, denke ich, dass dieses Buch für Kinder ab 9 oder 10 Jahren ganz wunderbar geeignet ist! Vor allem, wenn Kinder magische Welten wunderbar finden, dann ist dieses leicht zu lesende Buch ein toller Einstieg.

Kennst du die Geschichte von Merle und hast vielleicht sogar schon alle Bände gelesen? Schreibe es mir gerne in die Kommentare!

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