Buchrezension: V.E. Schwab – Die Verzauberung der Schatten

Buch "Die Verzauberung der Schatten" von V.E.Schwab in einem Bücherregal.

Autorin: V.E. Schwab
OT: A Gathering of Shadows
Erschienen: 2017 in Frankfurt/Main: S. Fischer Verlag GmbH
Seiten: 639

Viel zu lange habe ich wieder einmal gebraucht, um eine Reihe weiterzulesen. Ich weiß ja auch nicht, was mit mir los ist, dass ich manchmal ewig brauche, um einen zweiten Teil zur Hand zu nehmen, denn oft habe ich schon wieder Details aus dem ersten Band vergessen, hihi. Aber nun ist es soweit: ich habe „Die Verzauberung der Schatten“ von V.E. Schwab gelesen, dem zweiten Teil der „Weltenwanderer“-Trilogie. Die Rezension zu „Vier Farben der Magie“ findest du ebenfalls auf meinem Blog.

Worum geht’s?

Einige Monate liegt nun der Kampf des Antari Kell gegen die dunkelste Form der Magie zurück. Während er am Hof des Roten London ist, hat sich seine Gefährtin aus dem ersten Band, Delilah Bard, einen Traum erfüllt, und ist nun auf dem Schiff Nachtfalke unterwegs und segelt mit Alucard Emery um die Welt.

Im Roten London soll nun bald ein Magierturnier stattfinden und die ganze Stadt ist voller Vorfreude. Auch Delilah, kurz Lila, bekommt das mit und möchte sich am liebsten unter anderem Namen und Kostüm in das Turnier einschleichen, denn auch sie hat ihre magischen Kräfte entdeckt. Möglicherweise trifft sie dort sogar Kell nach längerer Zeit endlich wieder…

Doch auch jemand anderes wird sich auf dem Turnier zeigen. Jemand, von dem alle hofften, dass sie ihm niemals wieder begegnen müssten…

Zwischenband mit Entwicklung

Insgesamt hat dieser zweite Band im wahrsten Sinne des Wortes wie ein Zwischenband gewirkt. Für diese vielen Seiten ist meines Empfindens nach gar nicht so viel passiert. Doch hat das den Roman langweilig gemacht? Keinesfalls! Ich bin nur so durch die Seiten gesaust, was einerseits am Schreibstil der Autorin liegt, andererseits aber auch an den Charakterentwicklungen der Figuren im Buch.

Wie ich oben beschrieben habe, habe ich einige Details aus Band 1 wieder vergessen. Im zweiten Teil hatte ich nun das Gefühl, dass ich viele Figuren noch mal neu und tiefgängig kennengelernt habe. Lila wird hier von der Diebin zur ambitionierten Magierin und auch in ihre Gefühle lernen wir genauer kennen.

Auch Kell wird noch zugänglicher als Charakter. Es stellt sich heraus, wie viel Groll, Ängste, Sorgen, aber auch Weisheit und Liebe er in sich trägt. Er ist auf eine besondere Weise mit seinem Bruder Rhy verbunden, der der Prinz des Roten London ist und dabei wird auch deutlich, warum Kell manchmal ist, wie er ist.

Witz und Diversität

Was mir in diesem Band besonders positiv aufgefallen ist, ist die Diversität im Buch. Queere Charaktere werden auch in höheren Rängen als normal dargestellt, es ist einfach kein großes Ding, sondern ganz normal, dass sich jeder in jeden verlieben kann. Das habe ich beim Lesen total gemocht.

Außerdem wird wieder der feine Schreibstil der Autorin V.E. Schwab deutlich. Sie schreibt zugänglich, voller Humor und gestaltet ihre Charaktere so, dass man sie sich wunderbar vorstellen kann. Es gab ein paar Plottwists im Buch, die den Weg für den finalen Band und somit auch den finalen Kampf gegen das Dunkle ebnen.

Und das Beste ist: Den letzten Band habe ich auch schon gelesen, das heißt, dass es auch hierzu schon bald eine Rezension geben wird!

Hast du die Weltenwanderer-Trilogie bereits gelesen oder es noch vor? Dann schreib mir doch gerne 🙂

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